Berge sind wunderbar… aber mit Wasser sind sie perfekt! Österreich Juni 2015 Teil 1

Ihr Lieben,

zum Glück gibt es Speicherplatz.
Da ist es nun schon sieben Wochen her, dass der Liebste und ich aus unserem Sommerurlaub in den Bergen zurück sind, und endlich habe ich es geschafft, alle knapp 700 Fotos zu sichten. Uuuund ich habe die schönsten ausgewählt, um sie euch zu zeigen (ok, einige der Schönsten sind bereits in diesem sprachlosen Post gelandet. Aber hier kommt in zwei Teilen der Rest). Mit einigen begleitenden Worten, natürlich. Und wer danach nicht seine sieben Sachen packt, um selbst einmal Bergluft zu schnuppern (natürlich das Wasser nicht vergessen!), dem kann ich dann auch nicht mehr helfen.

Unser Hotel „Der Sonnberg“ in Zell am See machte seinem Namen alle Ehre. Es lag tatsächlich auf halber Höhe auf einem Berg (auf dem Weg zur Schmittenhöhe), und obwohl für alle neun Tage Gewitter angesagt war, sind wir nur einmal ein bisschen nass geworden und haben ansonsten Sonne satt genießen können.

Ausblick von unserem Balkon <3

Ausblick von unserem Balkon ❤

An unserem ersten Tag brachen wir auf, um Zell am See zu erobern. Was soll ich sagen? Nach einer halben Stunde waren wir einmal durchs Dorf gelaufen und es war noch nichtmal Mittag. Nicht falsch verstehen, Zell am See ist ein hübsches Örtchen. Aber eben auch nicht besonders groß. Da wir von unserem Hotel aber zur Begrüßung die „Zell am See/ Kaprun-Card“ ausgehändigt bekommen hatten und das allerlei Vergünstigungen mit sich brachte, beschlossen wir kurzerhand, bei dem schönen Wetter auch mal von oben auf den See zu schauen. Also ging es hinauf zur Schmittenhöhe, die Fahrt war für uns nämlich kostenfei. Seilbahnfahren und ich, wir sind nicht gerade die besten Freunde, aber die Fahrt war recht angenehm, weil größtenteils nicht besonders hoch über dem Boden, und es war eher nicht windig. Und wir wurden mit einem tollen Ausblick belohnt.

Einen kleinen Mittagsnack gönnten wir uns auch noch. Und dann fiel unser Blick wieder auf die Uhr.
Noch nichtmal Nachmittag!
Wieder ins Hotel? Auf keinen Fall!
Den Berg zu Fuß runter? Öööööh. Hab nur dünne Turnschuhe an. Hust.
Also mit der Seilbahn runter und in unsere Infobroschüre geschaut, was noch in der Nähe war. Eine Klamm!
Die Liechtensteinklamm, um genau zu sein. Und der Liebste war noch nie in einer gewesen (und mein letzter Besuch in einer lag bereits 11 Jahre zurück), also fuhren wir schnurstracks nach St. Johann, nur etwa 20 Minuten vom Zeller See entfernt.
Wer schonmal in einer Klamm war, kennt das Gefühl, das einen beschleicht, wenn sich die Felswände das erste Mal über einem zu schließen scheinen. Es ist wie in einer anderen Welt, wo nur Wasserrauschen herrscht und kühle, feuchte Luft. Es war herr-lich!

Liechtensteinklamm I

Liechtensteinklamm I

Liechtensteinklamm II

Liechtensteinklamm II

Als wir nach etwas über zwei Stunden wieder herauskamen waren wir uns dann auch einig, dass das endlich ein würdiger Abschluss für den ersten Tag sei. Unnötig zu erwähnen, dass wir geschlafen haben wie die Murmeltiere.

Der zweite Tag führte uns nach Krimml, zu den Krimmler Wasserfällen. An diesem Tag hatte ich wohlweißlich meine Wanderschuhe angezogen, denn es galt einige Höhenmeter zu überwinden. Wenn man möchte (und kann!), geht es 380 m in die Höhe, in Sepentinen den Berg hinauf, mit verschiedenen Aussichtspunkten. Man startet vom Parkplatz aus bei 1076 m ü.d.M.. Bis nach ganz oben haben wir es nicht geschafft (Kondition am 2. Urlaubstag: eher nicht für’s lange Wandern ausgelegt), aber immerhin  bis zur ersten Hütte, dem Gasthof Schönangerl auf 1300 m ü.d.M..

Ausblick vom Parkplatz zum Gasthof Schönangerl

Ausblick vom Parkplatz zum Gasthof Schönangerl

Nach einer zünftigen Mittagszeit sind wir noch ein kleines Stück weiter gewandert zu einer wunderbaren Aussicht auf einen der oberen Fälle, aber dann haben wir uns auf den Rückweg gemacht. Es war atemberaubend, so nah an diesen fallenden Wassermassen zu stehen und das Donnern zu hören… ich hätte Stunden nur dort stehen und schauen können, aber dieser Tag war leider auch der, an dem wir etwas nass wurden, also haben wir den Rückweg zum Auto auf den letzten Metern dann doch beschleunigt. Aber es war ein faszinierendes Erlebnis.

Tag drei war ebenfalls wolkig und durchwachsen angekündigt, und wir waren vom Muskelkater angesprungen worden, der sich vor allem in den Beinen und im Allerwertesten festgekrallt hatte. Da sich auf unserer „What to see“-Liste auch eine Höhle befand, dachten wir uns „Hey, Wetter egal, Muskelkater egal, lass uns in eine Höhle steigen!“
Oh, wie wir diesen Gedankengang bereuen sollten…
Wir fuhren also nach Werfen in Richtung „Eisriesenwelt“, und auf der Fahrt konnten wir bereits einen Blick auf die Burg Hohenwerfen erhaschen, die auf einem Felsen mitten im Tal thront.

erster Blick auf Burg Hohenwerfen

erster Blick auf Burg Hohenwerfen

„Falls das Wetter sich halten sollte, können wir da ja nachher auch noch vorbei fahren“, sprach ich zum Liebsten.
Gutes, aber auch SEHR anstrengendes sollte sich aus diesem Satz ergeben…

Der Parkplatz in Richtung Eisriesenwelt lag auf einem Berg, den unser armes, kleines Auto in Serpentinen erklomm. Gespannt betraten wir die (vermeintliche!) Eingangshalle, in der mich erstmal folgende Postkarte anstrahlte:

Die Eisriesenwelt... VOR dem betreten der Höhle als Wunsch in meinem Kopf

Die Eisriesenwelt… VOR dem betreten der Höhle als Wunsch in meinem Kopf

Sah das toll aus! Ich verschwand nochmal schnell für kleine Sunnys, und als ich wiederkam, hatte der Liebste bereits Karten gekauft und schaute irgendwie… sparsam. Auf mein Nachfragen druckste er etwas herum und sagte dann, dass wir zu der Höhle noch Seilbahn fahren müssten… aber nur zwei Minuten!
Oookay, nicht so schlimm…
Ja, und zur Seilbahn müssen wir noch etwas laufen… so zwanzig Minuten.
Hhhhmmmmjaaa. Nagut. Hilft ja nix.

auf dem Weg zur Seilbahn

auf dem Weg zur Seilbahn

Mit dem Muskelkater meines Lebens lief ich also los. Leider schon wieder bergauf. Der Weg zog sich zwischen den Bäumen dahin, die immer weniger wurden, da wir nicht mehr fern der Baumgrenze waren. Endlich, etwas schneller als gedacht, kam die Seilbahnstation in Sicht. Ich sagte ja bereits, dass ich Seilbahnfahren nur so mittelgut finde. Und wenn diese Seilbahn in einer winzigen, quietschenden Kabine fast senkrecht in die Höhe führt, über schroffe Felsen, finde ich Seilbahnfahren sogar richtig, richtig scheiße. Aber hey, nur zwei Minuten!
Tatsächlich nur zwei Minuten und eine Panikattacke später erreichten wir das Ziel. Dachten wir. Denn dann stand da ein Schild: „Fußweg zur Eisreisenwelt ab hier noch ca. 15 Minuten.“ Ich starrte auf das Schild und zerquetschte dem Liebsten fast die Hand.
„Wenn diese Höhle nicht total supermegaumwerfend ist, kriegen wir richtig Ärger, mein Freund!“
Er ist der eigentliche Höhlenfan von uns beiden, muss ich dazu sagen. Ja, ich hatte auch dorthin gewollt. Aber wie ich diesen Wunsch inzwischen bereute!
Werft nochmal schnell einen Blick auf die Postkarte. Das Bild ganz rechts. Man kann es nicht sooo gut erkennen. Aber das war die traurige Wahrheit, als wir um die Kurve hinter der Seilbahnhütte bogen:

Da. Ganz oben links. DAS ist der EIngang zur Höhle.

Da. Oben links. DAS ist der Eingang zur Höhle.

Da standen wir also, über der Baumgrenze, am Rand eines Berges, und erwanderten diesen Weg. Einzig der Gedanke an die toll ausgeleuchtete Höhle und die Tatsache, dass es darin schön kühl und entspannt sein würde, ließ mich die Strecke, wenn auch nicht ganz ohne „Mimimi, schlimmer Muskelkater“-Kommentare, hinter mich bringen. Endlich am Eingang angekommen wurden wir von einem freundlichen, jungen Guide in Empfang genommen, der folgende, verhängnissvolle Worte sprach: „Willkommen in unserer Eisriesenwelt! Jetzt haben sie die weite Strecke hinter sich gebracht, um die Höhle zu sehen, und deswegen haben wir extra für sie Stufen vorbereitet, nämlich 1400. 700 hoch und 700 runter.“
Diese Worte hingen noch ein wenig in der Luft, bis sie zu mir durchdrangen, und dann musste ich ein hytherisches Gekicher unterdrücken. STUFEN?! Was, WAS hatte ich nur Böses getan?
Wir bekamen Grubenlampen in die Hände gedrückt, die Warnung, dass es im Eingang sehr windig sei, da die kalte Luft im Berg in die warme Luft draußen strömen würde, stemmten uns gegen den kleinen Sturm und dann fiel mit einem Donnern die Tür hinter uns zu. Und dann, endlich, sahen wir… nichts. NICHTS. Außer den kleinen, flackernden Lichtern der Grubenlampen.
Um es ab hier etwas abzukürzen: Die Höhle ist groß, sehr kalt, und sehr sehr dunkel. Die Eisskulpturen, die allerdings komplett natürlich gewachsen und deswegen zumindest einigermaßen faszinierend sind, sind mitnichten angeleuchtet wie auf der Postkarte. Der Guide entzündet ein Lichtlein, wenn man nach Minuten völliger Dunkelheit an einer Skulptur angekommen ist, und 45 Sekunden kann man „Aaaaah“ und „Ooooh“ machen (wenn man nicht völlig angenervt und ausgelaugt ist wie ich), und dann wird es wieder dunkel. 70 Minuten lang. Und man weiß die ganze Zeit, dass noch der Rückweg draußen auf einen wartet.
Richtig Ärger hat der Liebste von mir übrigens nicht bekommen. Da war ich viiiiel zu kaputt für. Und er war auch gestraft genug. Fand ich.
Ihr Lieben, dieser Urlaub war toll und voller Highlights. Aber die Eisriesenwelt war keins. Vermutlich erlebt das jeder anders. Aber der Liebste und ich waren danach völlich feddich und haben kurz überlegt, ob wir überhaupt noch zur Burg wollen. Da das Wetter aber viel besser geworden war, ja sogar die Sonne richtig schien, UND auf die Burg eine Zahnradbahn führte, die uns die Erwanderung des Berges ersparte, schauten wir sie uns doch an. Mit Greifvogelschau und Burgführung, und DAS war wirklich toll.

Allein das Sitzen in der Sonne während der Vogelschau war herrlich, und der Blick hoch auf den Berg, den wir am Vormittag „erklommen“ hatten, war irgendwie befriedigend.
Einen kleinen Dämpfer gab es dann leider, als wir uns auf den Rückweg machen wollten. Die Zahnradbahn hatte geschlossen, wegen technischen Problemen. Und der Gedanke, jetzt nochmal einen Berg hinabzusteigen bis zum Auto, war alles andere als verlockend. Aber der Liebste fasste mich beherzt an der Hand und versprach mir, dass der Weg kürzer sein würde als ich dachte, und so war es auch. Außerdem führte er durch einen Wald, in dem es nach Sommer roch und zahllose Vögel sangen, und irgendwie hab ich es geschafft, meine Beine zu ignorieren, die bleischwer waren und inzwischen als Ganzes schmerzten.
Was war das für ein Tag gewesen! Wie ihr euch vorstellen könnt, ließen wir den nächsten Tag dann deutlich ruhiger angehen. Davon erzähle ich aber nächstes Mal. Ein paar schöne Fotos gibt es noch!

Bis dahin genießt erstmal unseren Sommer, wenn auch ohne Berge (aber mit Halden!) hier im Pott.

Herzlichst, Sunny

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Dem Himmel so nah…

Ihr Lieben,

es passiert selten, aber ich bin sprachlos. Weil überwältigt. Deswegen erstmal nur einige Impressionen von meinem Besuch in Österreich, bis ich meine Stimme wiedergefunden habe.

Hui. Ich bin verliebt.

Bis bald (mit mehr als Sprachlosigkeit und Herzchen in den Augen),
herzlichst, Sunny

Kitsch-Filmszene inklusive: Winterurlaub in Flachau 2013

Ziemlich genau zwei Jahre ist es jetzt her, da brach ich mit dem Liebsten und vier Freunden in meinen allerersten Winterurlaub auf.
Und im Moment ist es gerade so, dass ich dem Winter noch zugewandt bin und mich noch nicht mit jeder Faser nach dem Frühling sehne, und vielleicht geht es euch ebenso. Ich möchte euch jetzt jedenfalls mit Worten und Bildern mitnehmen nach
Flachau im Pongau in Österreich

Blick von unserem Küchenbalkon

Blick von unserem Küchenbalkon

Der Liebste fragte mich eines Tages vorsichtig, ob ich mir vorstellen könne mit ihm und ein paar Freunden in den Skiurlaub zu fahren… weil ich doch gar keinen Wintersport treiben würde und ich in diesem Urlaub dann, falls ich nicht doch aufs Brett steigen wollte, ziemlich viel alleine wäre. Er war skeptisch, als ich strahlend verkündete, dass mir das gar nichts ausmachen würde, solange ich nur Schnee hätte. Und davon könnte man doch wohl ausgehen…? Der Liebste war nicht ganz überzeugt, dass ich wirklich wusste, worauf ich mich einließ, dennoch starteten wir an einem frühen Samstag-Morgen Richtung Alpen.

Mit ein, zwei Päuschen dauert es tatsächlich acht Stunden, bis wir zumindest das Ortschild Flachau passieren, bis zu unserer Unterkunft dauert es dann aber nochmal etwas, da wir zweimal daran vorbei fahren und der Liebste auf verschneiten Straßen die Nerven bewahrt. Endlich angekommen beziehen wir dann aber freudig unser Appartement im „Platzhirsch – Landhaus Thurner“

Unsere Unterkunft von der Straße aus

Unsere Unterkunft von der Straße aus

und essen am ersten Abend auf die Empfehlung unseres freundlichen Gastwirts im „Holzwurm“ … was soll ich sagen? So kann man ankommen! Urgemütliche Atmosphäre und so leckeres Essen, dass wir direkt beschließen, während der einen Woche nochmal dort zu essen.
Am nächsten Tag zeigt sich dann direkt, was der Liebste damit meinte, dass ich viel alleine sein würde: um acht Uhr versammeln sich alle am Frühstückstisch (mit müden, aber dankbaren Blicken, da ich als Frühaufsteher auch im Urlaub es mir hab nicht nehmen lassen, den Tisch zu decken, Wasser für Kaffee aufzusetzen und die frischen Brötchen, die wie bestellt in einem bestickten Stoffbeutel an unserer Tür hingen, reinzuholen), und um kurz nach neun nehmen sie den Skibus, der wenige Meter von unserem Häuschen abfährt. „Gegen fünf sind wir zurück, Maus!“ höre ich noch. Dann: Stille. Und bin ich vielleicht gefrustet, weil ich kein Ski fahre und jetzt acht Stunden Zeit habe? Ooh nein! Ich öffne die Tür zu unserem Balkon mit Blick über das Tal und die Berge, atme die kalte Luft tief ein und beschließe, dass jetzt erstmal noch Zeit ist für einen Tee. Und danach packe ich mich warm ein und laufe.
Das wird ein festes Ritual in den nächsten Tagen: ich verabschiede meine Lieben morgens in den Ski-Bus, dann mache ich es mir noch ein Stündchen mit Tee und Buch in der Küche gemütlich und dann laufe ich. Mal einen Wanderweg, der völlig eingeschneit ist, so dass ich durch 50 cm hohen Schnee stapfen muss, mal zum Schloss Höch, mal die Loipe an unserem Haus entlang und an einem Wildbach zurück… am Anfang bin ich wirklich schnell aus der Puste, aber zum Ende der Woche hin werden meine Runden immer größer.

An dem Tag mit dem allerschönsten Wetter (knackig kalt und strahlend blauer Himmel) schließlich wage ich es und setze mich allein ins Auto, um nach Filzmoos zu gelangen, einen laut unserem Gastwirt mehr als sehenswerten Ort ganz in der Nähe. Aus irgendeinem Grund beschließe ich, auf das Navi zu verzichten und verfahre mich promt. Aber ich kann eigentlich sagen: zum Glück! Denn nicht nur beschere ich mir damit selbst eine Strecke mit wunderschönen Aussichten, ich habe auch das Erlebnis, das sich mir für immer in Verbindung mit diesem Urlaub eingeprägt hat:

Ich fahre eine sich windende Bergstraße entlang, rechts neben mir ein munter sprudelnder Bach, der mich schon eine Weile begleitet hat, links schneebedeckte Tannen.

Bergbach auf dem Weg nach Filzmoos

Bergbach auf dem Weg nach Filzmoos

Es geht ins Tal und wird zwischen den Bergen immer dunkler. Hinter einer Kurve sehe ich es sehr hell werden, und als mein Auto um die Ecke biegt liegt direkt vor mir, in goldenes Sonnenlicht getaucht, die schneebedeckte „Bischofsmütze“, ein knapp 2500 Meter hoher Berg.

Bischofsmütze

Bischofsmütze

Kennt ihr diesen Moment in Filmen, wo die Kamera langsam schwenkt und die Musik, meist begleitet von einem stimmgewaltigen Chor, sich steigert und steigert, bis wasauchimmer ins Bild kommt? SO hab ich mich gefühlt. Hach.
Vor lauter Begeisterung über diesen imposanten Berg habe ich dann auch glatt vergessen in Filzmoos, das wirklich ein sehr hübsches Örtchen ist, Fotos zu machen.

Unseren letzten Abend verbringen wir, nachdem wir mitten in der Woche tatsächlich noch mal im Holzwurm waren, im Schusterhäusl , und das ist ein würdiger Abschluss: das Essen schmeckt hervorragend und das Häusl selbst ist wirklich urgemütlich. Nichtmal vom allerletzten Rest des Mahls lassen wir etwas übrig.

Als wir am nächsten Tag ziemlich früh morgens die Rückreise antreten, bin ich wehmütig. Der Abschied fällt mir unerwartet schwer.

Ja, ich bin absolut ein Meermensch, aber diese Berge… die haben auch etwas. Ich finde sie beeindruckend, gewaltig, manchmal sogar beängstigend, aber auch atemberaubend schön. Und wenn der nächste Skiurlaub im Gespräch ist, bin ich wieder mit dabei. Ohne Ski, aber mit großer Bergliebe.

Ausblick bei Schloss Höch

Ausblick bei Schloss Höch