Erkenntnisse an einem kalten Samstagmorgen

Ihr Lieben,

zweimal hintereinander an verschiedenen Orten aufzuwachen, die nicht „zuhause“ sind, ist seltsam. Auch wenn beide Orte nicht völlig fremd sind.

Schnee in NiedersachsenEs erzeugt eine Mischung aus „sich verloren fühlen“ und „alles ist möglich“, zumindest bei mir. Das Gefühl, gerade nirgendwo hinzugehören potentiert sich mit einem kleinen, ja noch völlig hilflosen Menschlein im Bauch, denn gerade dann will man, dass alles möglichst gut ist. Geordnet, in stabilen Bahnen.
Was aber ist mit „alles ist möglich“? Auch dieses Gefühl steigert sich tatsächlich mit Blick auf den gerundeten Bauch. Da wird man gebraucht, gefordert, ist gefragt.
Es ist eben einfach nicht so, dass man sich hinsetzen und darauf warten kann, dass die Welt zu einem kommt und sagt „Ach, haste was? Sach ma, gib ma her, ich mach schon!“ So funktioniert das nicht.
Natürlich hat man im besten Fall Menschen, die für einen da sind und unterstützen. Familie, Freunde, Partner. Aber dafür sorgen, dass alles „läuft“, das muss man schon selbst.
Es ist so herrlich einfach, entweder wegzuignorieren, dass es gerade ein Problem gibt, oder, falls man es denn erkennt, mit dem Finger auf andere zu zeigen und zu sagen „Da! Nur deswegen krieg ich das gerade nicht hin!“ Das soll nicht heißen, dass man grundsätzlich an allem Schlechten selbst Schuld ist, das einem widerfährt. Aber wie man damit umgeht und was man daraus macht, das liegt allein in jedes Einzelnen Hand. Auch das „SCH***!“ schreien, irgendwo gegen treten oder laut zu heulen ist sicherlich etwas, das erleichtert und allein dadurch hilft. Nur lösen tut es nichts.
Es gibt nicht umsonst den weisen Spruch „Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied“. Wenn es etwas gibt, das Dich stört, sag es. Wenn es etwas gibt, das dich runterzieht, stoß dich ab und steig wieder auf. Wenn es etwas gibt, das besser sein könnte, arbeite daran. Wenn Du glücklich sein willst, tu etwas dafür und erwarte nicht, dass das Glück zu Dir kommt.

Als ich heute morgen alleine mit dem Möter meiner Besten über die gefrorenen Felder von Niedersachsen gestapft bin, sind mir diese Gedanken durch den Kopf geschossen. Ich fand sie teilenswert. Und ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende!

Herzlichst, Sunny

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Ein Gedanke zu „Erkenntnisse an einem kalten Samstagmorgen

  1. Liebes,
    das sind wahre Worte. Und nur zu oft nicht leicht umsetzbar.. aber es ist immer wieder gut, sie zu verinnerlichen!!!
    Brrrr.. da siehts aber wirklich kalt aus. Hier schient grad wunderschön die Sonne und ich werde mich jetzt auch mal aufraffen!
    Liebste Grüße

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